Pfarrkirche Johannes der Täufer

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Erstmals wird die Kirche von Ueberstorf im Jahre 1226 erwähnt. Damals schenkte der deutsche König Heinrich VII. das Gotteshaus von Ueberstorf den Deutschrittern in Köniz. Vom ersten Gotteshaus, das nur das Ausmass einer Kapelle hatte und schon im 11. Jahrhundert bestanden haben dürfte, ist heute nichts mehr zu sehen.

 

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In der ersten Hälfte des 18. Jh. wurde das damalige Gotteshaus durch Bern gründlich renoviert und ausgebaut. 1739 weihte Bischof Claudius Anton Düding die Kirche neu ein.

1897/98 wurde die Kirche infolge der Zunahme der Bevölkerung vergrössert. Dabei wurde das Langhaus der bisherigen Kirche zum Querschiff umfunktioniert. Neu kamen der Chor und das heutige Langhaus dazu. Auf dem alten viereckigen Turm wurde in den Jahren 1900/01 der Spitzhelm über dem offenen Glockengeschoss neu aufgebaut. Durch die von Architekt A. Fraisse aus Freiburg geplante Vergrösserung erhielt die Kirche einen vorwiegend neuromanischen Charakter.

In den 1950er Jahren erfuhr die Kirche eine bedeutende Renovation, die vor allem das Innere beträchtlich veränderte. Die alte Gipsdecke wurde mit der Kassettentonne überzogen; eine neue Kanzel ersetzte die alte; die Seitenaltäre der 1898er Kirche wurden entfernt und die alten Fenster wurden durch schöne, von Kunstmaler Oscar Cattani in Freiburg entworfene, ersetzt.

Durch eine weitere Innenrenovation in den Jahren 1979 und 1980 erhielt die Kirche ihr heutiges Aussehen. Dabei wurde vor allem der Chorraum neu gestaltet. Zudem wurden neue Bänke angeschafft und in einer dem Kirchenraum angepassten Bankordnung angelegt.

Zu den drei seit 1891 im Glockenstuhl hängenden Glocken kamen 1958 noch drei weitere dazu. Die leichteste wiegt 298 kg, die schwerste 3338 kg.

 

 Die Fenster

Die Fenster stellen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament dar. Sie sollten, wenn man die Heilsgeschichte berücksichtigt, in der folgenden Reihenfolge betrachtet werden:

1. Rechte Seite von hinten nach vorne 2. Im Chor von rechts hinten nach links hinten - Die vier Evangelisten mit ihren Symbolen
   
3. Im alten Chor von rechts nach links 4. Im Langhaus links von vorne nach hinten
   
5. Fenster auf Empore hinter der Orgel  
 
   

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